Šv. Apaštalo Jokūbo bažnyčia Švėkšnoje

Die neugotische Kirche, erbaut im Jahr 1905 nach einem Entwurf des schwedischen Architekten Karl Eduard Strandmann, ist eines der bedeutendsten architektonischen Denkmäler der Stadt. Finanziert wurde der Bau von den Grafen Plater aus Švėkšna und Vilkėnai sowie durch zahlreiche Spenden der Einwohner von Švėkšna und umliegenden Pfarreien. Ein Teil der Mittel stammte von litauischen Auswanderern in den USA.
Die Kirche besteht aus drei Längsschiffen, die von einem Querschiff durchzogen werden. Die Türme sind 65 Meter hoch. Im Inneren befinden sich acht Altäre. Der Hauptaltar, fast 16 Meter hoch, sowie die Kanzel wurden in Tirol, Österreich, in der Purger-Fabrik gefertigt. Unter dem Hauptaltar befindet sich eine Krypta.
Ein einzigartiger, um 1885 erbauter Fußgängerbogensteg – ein Viadukt – verbindet den Kirchhof mit dem Park. Es handelt sich um ein seltenes Bauwerk in Litauen.