Windenburger Eck


Windenburger Eck

In der Gegend des Dorfs Ventė lebten Menschen seit vorhistorischen Zeiten. Der Deutsche Orden, der die Bedeutung der Nemunas – Mündung verstand, ließ um 1360 auf dem Ventė Horn eine Burg bauen, die den Hafen und die Wasserwege den Nemunas entlang schützte. Die Ventė Burg wurde von den Wellen des Kurischen Haffs unterhöhlt und ist ins Wasser gefallen. Aber auch unter dem Wasser blieb sie berühmt, wurde in vielen Landkarten damaliger Zeit aufgenommen. Über Ventė schrieb man, dass es die gefährlichste Stelle sei – „Entsetzen aller Seeleute“, weil längs des Ventė Horns eine gefährliche steinreiche Sandbank lag. Aus diesem Grund steht auf demselben Horn der Leuchtturm von Ventė.
Ventė ( Windengurg) ist Regionalpark des Memeldeltas. In Windenburger Ecke, worüber die Flugroute der Zugvögel führt, befindet sich eine Vogelwarte mit dem aus Bismarckzeiten gebliebenen achteckigen Leuchtturm. Der Leuchtturm des Ventė – Horns (1863) ist ein 12 m. hohes technisches Denkmal. Von aussichtspunkt, der auf dem Leuchtturm eingerichtet ist, sind nicht nur der Wellenbreche im Haff zu sehen, der das Ventė vor Zersetzung schützt sondern auch der Neringa – Streifen und Nida.


Show Buttons
Hide Buttons